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ARPRO® verbessert den Kopfaufprallschutz bei 140G um 40 % bei der IndyCar-Series 2010

06/28/2010
ARPRO® EPP
IndyCar-Fahrer der Serie 2010-IZOD werden demnächst erheblich von einem verbesserten Kopfaufprallschutz profitieren, der dank des Einsatzes von ARPRO® möglich wird.

IndyCar-Fahrer der Serie 2010-IZOD werden demnächst erheblich von einem verbesserten Kopfaufprallschutz profitieren, der dank des Einsatzes von ARPRO®, einem expandierten Polypropylen (EPP) von JSP möglich wird. Bei Kopfaufprallkräften von über 140G, die bei Unfällen aus der Rückwärtsbewegung auf Rennstrecken wie in Indianapolis auftreten können, bietet das jetzt von der Indy Racing League (IRL) vorgegebene Material durch kontrollierte Verzögerung und mehrfache Energieabsorption noch mehr Schutz für den Fahrer. Diese Verbesserung ist ganz einfach durch den nachträglichen Einbau in das heutige Dallara-Chassis möglich und kann von den Teams selbst durchgeführt werden.

Die Einführung von ARPRO in der 2010-Serie ist das Ergebnis einer langen Testreihe, die von der Indy Racing League durchgeführt wurde, um eine bessere Lösung zum bis dahin verwendeten expandierten Polystyren (EPS) zu finden. Laut Jeff Horton,  technischer Direktor der Indy Racing League, war der Kopfrückhalt bei EPS nicht zufriedenstellend. „Ziel war es, ein Produkt abgestimmt auf das Kopfstützensystem zu finden, um den Kopfaufprall bei einem Unfall aus der Rückwärtsbewegung zu verringern. Der Einsatz eines 15.lb/Cu-Ft EPP-Materials ergab im Test sowohl beim linearen Impaktor wie der Schlittenanlage eine Reduzierung um 40 % beim Kopf-aufprall“.

Ausschlaggebend für den Wechsel zu ARPRO ist jedoch die hierbei mögliche Aufprallwiederholbarkeit. „Unser Material ist geeignet für den Mehrfachaufprall und behält auch nach dynamischer Belastung seine hervorragenden Energie-absorbierungseigenschaften“, erläutert Paul Compton, Präsident JSP und CEO Europa. „Das erweist sich als klarer Vorteil – zum einen für den Fall mehrerer Aufprallaktionen und zum anderen dann, wenn sich ein Unfall bereits sehr früh in einem Rennen ereignet und das Team den Wagen trotzdem weiter für die übrigen Rennen am Wochenende einsetzen kann.“

Um einen Mengenrabatt bei diesen Teilen zu erreichen (ARPRO-Einsatz und neuer Kevlar-Bezug), können die Komponenten nur direkt bei der IRL bezogen werden. „Dieser Kevlar-Bezug ist notwendig, um zu verhindern, dass sich Helm und Kopf-/Nackenstützvorrichtung in den Rohkunststoff eingraben, so dass der Fahrer aufgrund der Spannung der Sitzgurte bei einem Unfall aus der Rückwärtsbewegung gegen eine Rampe prallen kann“, erklärt Horton.

Ungeachtet dieser wichtigen Erhöhung der Sicherheit geht IRL jetzt noch einen Schritt weiter und untersucht andere Verbesserungen beim Kopfschutz. „Wir suchen nach einem ähnlichen Konzept für die Seiten der Kopfstützen,“ fügt Horton hinzu. Durch weitere Tests und Änderungen der Ausführung, wie zum Beispiel Materialstärke, will IRL eine Reduzierung von 60 % beim Kopfaufprall erreichen.

IndyCar Series ist der Motorsportverband, der seit neuestem die eindeutigen Sicherheitsverbesserungen, die zu ARPRO bietet, erkannt hat. Zusammen mit den Entwicklern von Bauteilen wie Createc wurde ARPRO für die Verwendung bei den WRC, NASCAR und NHAR-Serien zugelassen und zwar für den Einsatz bei Stoßfängern, Sitzen und Aufprallschutzelementen. Leicht, hitzebeständig und komplett recyclebar kann das Material so gefertigt oder geformt werden, dass der nachträgliche Einbau in vorhandene Renn- und Rallyautos überhaupt kein Problem ist...


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