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ARPRO schützt Navigationseinheiten auf ihrer ersten Reise

08/21/2009
ARPRO® EPP
Alpine und Daimler nutzen ARPRO-Ladungsträger,die von JSP gefertigt wurden

Mit einer neuen Verpackungslösung kann Alpine Electronics, der Hersteller von Original-Navigationssystemen für Fahrzeuge von Mercedes-Benz, die Teile auf ihrer allerersten Reise schützen. Zwölf verschiedene Gerätetypen, die genau nach den Vorgaben von Mercedes-Benz produziert werden, werden von Ungarn und Japan aus über 10.000 Kilometer bis an die Montagebänder der Pkw-Hersteller in aller Welt geliefert. Während dieser Reise müssen die Systeme vor Feuchtigkeit, elektrostatischer Aufladung und Stößen in kundenspezifischen ARPRO®-gefertigten Ladungsträgern geschützt werden.

Damit die Geräte von Alpine Electronics immer in perfektem Zustand angeliefert werden, wurden bei der Konzeption der ARPRO-Verpackung extrem strenge Schutzkriterien angelegt. Bei der Entwicklung der Ladungsträger prüften die Ingenieure von JSP Prototypen sechs Tage lang mit einem Schwingungstest, der die harten Beanspruchungen beim Transport per Lkw, Bahn, Schiff oder Flugzeug simulieren sollte.

Um die Versandcontainer optimal zu nutzen, mussten die Ladungsträger den gewünschten Schutzgrad bei minimaler Gesamtgröße besitzen. Um dies zu erreichen, wählte JSP eine „Stoßrippenkonstruktion“, bei der steife, aber enge Rippen jedes Gerät fest in Position halten und zugleich von den Außenwänden der Behälter distanzieren.

Um das Verpackungsmanagement zu vereinfachen, entwickelte JSP außerdem die Ladungsträger so, dass alle zwölf Geräte mit nur zwei verschiedenen Verpackungen ausgeliefert werden konnten. Für die in den USA und Brasilien montierten Fahrzeuge werden die Geräte in der Regel zu dritt in einem Ladungsträger ausgeliefert; für die anderen Regionen mit vier Stück pro Ladungsträger.

Ein kritisches Element bei der Konstruktion war der Schutz gegen elektrostatische Aufladungen. JSP lieferte dazu ein spezielles ARPRO-Material mit leitenden Eigenschaften für die Ladungsträger. Dadurch wird der Oberflächenwiderstand auf weniger als 106 Ω reduziert und ein rascher Abbau statischer Entladungen erreicht, sodass sich keine Funken bilden können. Ohne solche Zusätze könnten durch die Berührung der nicht leitenden Verpackungsteile beim Transport statische Aufladungen entstehen, die das darin befindliche Gerät beschädigen. Solche Schäden müssen unbedingt vermieden werden, da es bei der Erstprüfung oft schwierig ist, sie zu erkennen und sie sich erst später bei der Nutzung des Fahrzeugs durch vorzeitigen Ausfall und eine Erhöhung der Garantiereparaturen bemerkbar machen.

Alpine und die Daimler AG nutzen zurzeit über 15.000 Ladungsträgersysteme. Nach Ende des Projekts können die Ladungsträger wie alle Produkte aus ARPRO voll recycelt werden.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir von Alpine und der Daimler AG für ein so wichtiges Projekt ausgewählt wurden“, so Paul Compton, JSP Executive Vice President und Chief Operating Officer – Europe. „Die einmaligen Eigenschaften von ARPRO sowie unsere umfassenden Erfahrungen bei der Konstruktion von Verpackungen für die anspruchsvollsten Einsatzumgebungen haben zu einer Lösung geführt, die alle Anforderungen erfüllt.“

Informationen über JSP
JSP ist Weltmarktführer bei der Produktion und Entwicklung von ARPRO® und entsprechenden Anwendungen. Als wichtiges Produkt für die Automobilbranche sowie die Verpackungs- und Konsumgüterindustrie ist ARPRO ein Werkstoff für stabilere, haltbare und leichtere Teile. Für Designer und Ingenieure eröffnen sich mit ARPRO neue Gestaltungsmöglichkeiten für innovative und bessere Lösungen. Die Anwendungsspezialisten von JSP als weltweitem Anbieter helfen den Kunden, durch die innovative Anwendung von ARPRO einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen. Das Unternehmen wird an der Börse in Tokio gehandelt.
ARPRO hat einen messbaren, signifikanten Umweltvorteil. Die Ergebnisse der Studie zur Ökobilanz für ARPRO können Sie hier herunterladen: www.arpro.com/lca
www.arpro.com
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